Samstag, 29. September 2012

Sonntag, 23. September 2012

Wachstumsschmerzen


Das Wachstum, das der Mensch sich abverlangt, kann er garnicht aushalten.

Mittwoch, 12. September 2012

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Psychosomatisch

Ich google Krankheiten von Freunden um ihre seelischen Misstände ausfindig zu machen.
Ich habe Bauchschmerzen- es war die Glutamat-Suppe zum Mittag, eine Maggi-Steinpilz-Kombi
                                             früher nannten wir sowas Sterbsüppchen.
Ich denke zu viel über andere Leute nach.
Ich.
Google.
Krankheiten.
Das wird mir zu hässlich.
Ich  google Traumsymobe und meine eigenen seelischen Missstände ausfindig zu machen.
Das Zebra verheißt mir Gut und Böse als baldige Begleiter. Siehe auch Tiere.
Ich denke zu viel über mich selbst nach.
Ich.
Google.
Träume.
Das wird mir zu lästig.
Ich denke zu viel nach.
Google.






Donnerstag, 30. August 2012

Eine freundliche Höflichkeit, ganz ehrlich

Nach all den Aufreibern war da endlich eine nette Person. 
Sie erschien mir wie die erste Dusche nach einem langen Campingurlaub.

Hamlet: Heute muss sich die Tugend gegen den Exzess behaupten.

Dienstag, 28. August 2012

Studentenzimmer


Eine versprochene Halbordnung
Dem Tage treu beginnend, das Fordern nach eigenen Gedanken:

Weder Zeitung, Buch noch Radio könnens mir heute ausmachen.
Erwartungsvoll bleibe ich unruhig für die Ankündigung eines Gastes,
der immer spontan, selten bestellt mir zur Begegnung wird.
Seiner selbst ist "Mein Tag".
Wobei Tag sein Nachname mütterlicherseits ist.
"Mein" ist seine Person, wenn ich ihm vertraut begegne.
Desöfteren auch Fürsprecher oder anspruchsvoller Vorgesetzter.
Uns kann gleichsam eine innige Freundschaft bestehen,
deren sinnvolle Arbeitsteilung wir aufrechthalten,
wenn wir lieben, was wir tun.

Heute ist mir freien Geistes.
Ich bin dem Tag nichts schuldig und meine Lockerheit stellt auch keine Schuld an ihn.
Hatten wir auch einst den geistreichen Austausch, kann es heute ein ruhige Beisein werden.
Er weiß denn um meine Ungeselligkeit.
Bin ich mir selbst am nächsten, erwartet ihn der ergebenste Zuhörer.
Die wortlose Existenz zweier Parallelen verspricht ein familiäres Wohlwollen:
Ein Zuspruch, der sich beiderseits fast angehender Gleichgültigkeit (füreinander),
spricht mich an wie ein Vertrauter.
So spür ich, ich hab ihm nichts zu verkünden und so muss sich eine Begegnung gestalten.

Mir selbst hat es nur einen Zweck zu fordern,
meines Alleinseins zu flüchten.
Wen ich zum Gast bestimme, soll mir Freude sein.
Ob Tag, ob Mein.
Ist die Zeit mir Werkzeug und Talent, die nur meiner hörig sind.
Mein Tag ist dessen Kunde und stattet mir nie einen selbstlosen Besuch.
Nervös schaue ich zur Tür und versuche mir meine Zeit zu denken.
Unbemerkt sitzt er im Sessel und verträumt sich noch im Raume.



Sonntag, 26. August 2012

Lieb und Ernst



Nenn mir eine Wut die nicht aus Liebe quillt.
Und du warst nie aus der Ruhe zu bringen.