Mittwoch, 29. Juni 2011

Makronenlust Zitrone

Nur diese 90er Lippen dürfen mir alles abverlangen.








Zerstör mich mit Ei und Zucker.
Mein Hüftgold ist die Medalie aller Orgien.
Es glänzt mir unterm Kinn und schmiegt sich an mich
wie ein alter Bekannter. Arm in Arm schlafen wir oder liegen wach
im Schweiße. In den Momenten der tiefsten Langweile teilten wir
eine essbare Lust, die unsere Trägheit mit rauschenden Geschmäckern
überglänzte.
Unsere Endorphine tanzten im Gleichschritt als wir aßen und aßen.
Das war sie, unsere Lust aufeinander.
Und heute will man nüchternen sein und nüchtern alle Krumen betrachten,
bis sich eine echte Lust offenbart, die keinem Rausche zum Opfer fällt.

Dienstag, 28. Juni 2011

Erzbutterberge











Das ewige Eis in mir ist gebrochen.
Aus tiefsten Gletscher quillt mir neue Ahnung.
Und alles ist wieder im Rad. Und das alte Rad rädert mich.
Der Mensch ist die Seuche.
Doch ich will mich überleben. Und das werden sie.


Sonntag, 12. Juni 2011

Fieberblasen

Auf einer grippalen Selbstfindung.
Wartet dort auf mich.

Samstag, 28. Mai 2011

Dienstag, 24. Mai 2011

Radar Detector








She ate up my sadness:
Pam mit schlabbriger Klamotte:
Das Tshirt war einst von Zara und hat sich um die hälfte verkleinert. Die Trainingshose vom Flohmarkt hat sie abgeschnitten. Ich hab ihr dann noch die Kappe aufgeschwatzt. Richtig süß schaut sie drein, unsere "la Furina".

Freitag, 20. Mai 2011

Mund Offline





Ein Staunen erschaudert mich.
All der Goldstaub meines Edelmutes, der keiner war, er
schwebt mir tief in den Rachen.
Er nistet sich und kranzend, einen bellenden Reiz entzündend,
schlägt er den Schaum durch die Poren in das bloße Bewusstsein.
Was hätte ich mir gelacht an deiner Seite. Und was wäre mir entgangen.
Das versuche ich zu leben in einem manischen Träumertum.
Du bist mir richtig und fremd.
Und alledem zu Trotz: ich bin es die mich geschrieben hat, in dieser Version.
Jeden Tag da ein, erschaffe ich Menschen, die mir nicht gewachsen sind.
Gegen dich muss ich mich beurteilen.
Und so kann ich mir dieserseits sagen: Ich bin mir auch richtig.
Gegen dich bin ich gewissenhaft und gegen meinen Narzismuss.
Ich will mich nicht lieben lassen, wenn das alles ist was ich bekommen kann.
und doch vermisst es dich, mein Leben, das da Mensch ist wie so keines.

Dein Kopf schweigt
denn dein Mund
hat nichts von dem
verstanden.

Sonntag, 15. Mai 2011

Rolands Anorak






Als Jemand der alles will, fühl ich mich mit nichts besonders gut.
Ich würde fast soweit gehen zu sagen, dass mich mehr nur unglücklich macht.
Mit nichts muss man nicht zufrieden sein, denn mit nichts bin ich zufrieden.